20 Millionen Jobs fallen der Krise zum Opfer

Die Finanzkrise hat viele Strukturen in der Weltwirtschaft durcheinandergeworfen. Finanzmärkte sind zusammengebrochen und Wirtschaftskreisläufe aus der Bahn geraten. Die Internationale Arbeitsorganisation hat in einer Studie die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise auf den weltweiten Arbeitsmarkt untersucht. Das Ergebnis ist erschreckend. Weltweit sind im Verlauf der Krise seit 2008 mindestens 20 Millionen Arbeitsplätze verloren gegangen. Die Europäische Union hat einen Arbeitsplatzverlust von 6,1 Millionen Arbeitsplätzen zu verkraften. Für die Zukunft verspricht die Internationale Arbeitsorganisation kaum Besserung in der Beschäftigungskrise. Die Erholung des Arbeitsmarktes kann sich noch über Jahr verzögern, wenn die verabschiedeten Konjunkturprogramme zeitig auslaufen. Für die Arbeitnehmer und auch Arbeitgeber heißt dass, sich weiter zu bemühen und der Krise so gut wie möglich standzuhalten.
Die Internationale Arbeitsorganisation ist eine Sonderorganisation von den Vereinten Nationen. Sie wurde im Jahr 1919 gegründet und 183 Mitgliedsstaaten. Ihre Arbeitsschwerpunkte hat die Organisation in der Formulierung und Durchsetzung internationaler Arbeits- und Sozialnormen. Ihren Hauptsitz hat die Internationale Arbeitsorganisation in Genf.

Ähnliche Berichte:

Kommentare sind geschlossen