Mit der Einführung der Kurzarbeit hat die Bundesregierung eine Regelung getroffen, die in Zeiten der Wirtschaftskrise Arbeitsplätze sichern soll. Unternehmen, die wegen der Krise mit Auftragseinbußen zu kämpfen haben, können Kurzarbeit beantragen und werden mit Fördermitteln bei der Zahlung von Sozialbeiträgen unterstützt, damit sie ihre Angestellten nicht entlassen müssen. Besonders betroffen sind vor allem Branchen wie Logistik, Maschinenbau und Chemie. Die Bundesregierung hat nun beschlossen, dass Unternehmen diese Maßnahmen ab Januar 2010 nur noch für 18 Monate beantragen. Experten befürchten für die nicht durch die Einschränkung der Bezugsdauer erneute Probleme für die Unternehmen, sondern durch die Einschränkung der Übernahme der Sozialabgaben. In Hamburg haben gegenwärtig 1600 Firmen für 26 000 Mitarbeiter Kurzarbeit angemeldet. Die Zahl der Anträge für Kurzarbeit geht in der Hansestadt jedoch stetig zurück. Derzeit liegt die Zahl der Anträge bei etwa 100 Stück. Noch im Sommer wurden pro Monat im Schnitt 250 Anträge auf Kurzarbeit gestellt.