In Deutschland haben sich die Familienunternehmen zu einem wichtigen Jobmotor entwickelt. Sie sind aus Handwerk und Gewerbe nicht mehr wegzudenken. In der Ausbildung sind gerade die Familienunternehmen aktiv und leisten hier einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Besonders um mittelständische Unternehmen zu fördern, wäre es wichtig, die Kosten der Sozialleistungen zu senken.
Bilden die großen Unternehmen immer weniger Jugendliche aus, so haben sich die Familienunternehmen die Ausbildung des Nachwuchses auf ihre Fahnen geheftet. Ein mittelständisches Unternehmen bildet in der Regel aus, um in den eigenen Reihen für gut ausgebildeten Nachwuchs zu sorgen. Aus diesem Grund wird ein mittelständisches Unternehmen die Auszubildenden nach Beendigung ihrer Ausbildung auch übernehmen. Gerade Handwerker sorgen so für den dienstleistenden Meister von morgen und für die Aufrechterhaltung des Mittelstandes in Deutschland. Nur mit gut ausgebildeten und hoch motivierten Mitarbeitern kann in der Zukunft ein Arbeitsmarktaufschwung erreicht werden. Mitarbeiter können aber auch motiviert werden, in dem sie ihrer Leistung entsprechend entlohnt werden. Während große Unternehmen immer stärker auf billige Leiharbeiter und Mini-Jobber setzen, setzt ein mittelständisches Unternehmen auf gut ausgebildete Mitarbeiter, die zu ihren Unternehmen stehen.
Die Zusammenarbeit von Belegschaft und Unternehmensleitung ist in mittelständischen Unternehmen anders, als in großen Unternehmen. Während ein mittelständisches Unternehmen die Belegschaft schnell von notwendigen Schritten zum Erhalt der Arbeitsplätze überzeugt werden kann, weitet sich eine solche Diskussion in großen Unternehmen schnell zu einem Arbeitskampf aus. Die Belegschaft weiß, dass sich der Eigentümer eines mittelständischen Unternehmens für den Erhalt der Arbeitsplätze verantwortlich fühlt. Er wird alles tun, um diese durch ausreichende Aufträge zu sichern. Auch die Politik ist in Krisenzeiten gefordert, die Einnahmen der Familienunternehmen durch Infrastrukturmaßnahmen und Ausgabenprogramme zu unterstützen. Auch bei der Stärkung des Eigenkapitals kann die Politik geeignete Maßnahmen ergreifen. Das Wichtigste aber wäre, die Sozialabgaben zu senken. Durch eine Senkung der Renten- und Arbeitslosenversicherung würden die Unternehmen unmittelbar gestärkt und die Arbeitnehmer entlastet. Durch die Entlastung der Arbeitnehmer würde der Konsum angekurbelt und durch die Entlastung der Unternehmer die Arbeitsplätze gesichert.
Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Handwerksbetrieb und Familienunternehmen immer Arbeitsplätze geschaffen haben. Auch heute sind diese Unternehmen sowohl bei der Ausbildung als auch beim Erhalt von ausreichend honorierten Arbeitsplätzen führend. Aus diesem Grund ist die Politik gefordert, die Betriebsstruktur der kleinen und mittelständischen Unternehmen zu erhalten und durch geeignete Maßnahmen zu fördern.
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