Protest für geregelte Arbeit

In dieser Woche protestierten im Norden etwa 15.000 Auszubildende für bessere Berufsaussichten in ihrem Bereich. Dabei haben sie sich den Welttag für menschenwürdige Arbeit ausgesucht.

Die IG Metall Jugend baute sich hierfür Pappkartons auf und wollte mit aufsteigenden Luftballons symbolisieren, dass Jugendlichen nach ihrer Ausbildung keine klare berufliche Perspektive haben. Sie brauchen eine geregelte Arbeit und vor allem auch eine sichere Zukunft, wenn sie ihre Ausbildung begonnen haben. Doch solchen Jungarbeitern drohen meist ein unbezahltes Praktikum, Leiharbeit oder auch befristete Stellen und vor allem eine schlechte Bezahlung. Die jungen Menschen kennen darin keine Ausnahme, sondern vielmehr eine Regel, bestätigte auch die IG Metall Küste. Ob es auch in anderen gebieten in Deutschland Proteste gibt, ist noch unbekannt. Bisher gibt es auch noch keine Reaktionen auf die Proteste in dieser Woche.

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