Der Abbau der Stellen macht besonders einen zu schaffen den Azubis. Aufgrund der Finanzkrise sind viele Unternehmen ins Schleudern geraten. Um sich zu stabilisieren, wird unnötiger Ballast abgeworfen. Das bedeutet vor allem Kosteneinsparungen.
Bei größeren Unternehmen ist folglich die Zahl der Einsparungen auch höher. Viele Deutsche befürchten eine Entlassungswelle. Als Erstes sind zumeist die Auszubildenden betroffen, denn sie werden nach Ausbildung nicht übernommen. Dazu liegen bereits konkrete Zahlen vor. Der Deutsche Gewerkschaftsbund DGB haben eine Studie zum Thema durchgeführt und 2000 in der Ausbildung stehende Jugendliche befragt. Die Ergebnisse besagen, dass zwei von drei Lehrlingen die kurz vor Ende der Ausbildung stehen, noch keine Zusage zur Übernahme in ihrem Betrieb haben. Und immerhin jeder vierte Lehrling weiß schon, dass er nicht übernommen werden wird. Demzufolge wissen 40 Prozent der Befragten nicht, wie sich ihre berufliche Zukunft gestalten wird. In diese Bresche schlägt auch die Bundesagentur für Arbeit. Nach Angaben der Agentur ist gerade unter den Jugendlichen die Arbeitslosenquote besonders hoch. Sie gibt an das die Arbeitslosigkeit der 15-Jährigen bis 25-Jährigen innerhalb des letzten Jahres um knapp zwölf Prozent gestiegen ist.