Eine Studie fand heraus, wer es leicht hat, ein Praktikum oder eine Arbeitsstelle zu finden. Dabei stehen die Studenten ganz oben. Doch das liegt nicht an den zu wenigen Stellen, sondern einfach an den charakteristischen Merkmalen der Bewerber.
Schüler mit 15 Jahren dürfen nur vier Wochen im Jahr arbeiten und verfügen über keine Erfahrungen. Da bringen Studenten von Anfang an einiges mehr in den Bewerbungsunterlagen mit. Sie haben eine längere Bildungszeit hinter sich und können mit Hilfe der gesammelten Erfahrungen anders an Probleme herangehen, als ein jüngerer Arbeiter. Unternehmen stellen deswegen an ihre Praktikanten mittlerweile hohe Anforderungen, so dass in diesem Fall die Schüler schon herausfallen. Die Firmen können es sich nicht leisten, die Qualität ihrer Produkte auf Spiel zusetzen und vergeben keine, oder nur noch wenige, Plätze an qualifizierte Leute. Studenten haben noch Glück, denn gerade für ihre Lehrgänge müssen eine bestimmte Anzahl von Praktika durchgeführt werden. Es ernüchtern jedoch mehr die Zahlen der Praktika für Schüler, denn normalerweise sollen sie in diesen lernen und sich für einen Berufsweg entscheiden.